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Schweizer Meister gewinnt Generali-Cup

Pfadi Winterthur ist der Turniersieger des Generali-Cup in Stäfa. Der ersatzgeschwächte Schweizer Meister bezwang im Final GC Amicitia Zürich 26:18. Handball Stäfa hatte die Winterthurer im Halbfinal 40 Minuten lang gefordert, verlor dann aber Spiel um Platz 3 gegen Kreuzlingen 31:34.

Gegen das physisch starke Kreuzlingen, dessen Cheftrainer Werner Bösch wie Stäfas Regisseur Laurin Rinderknecht an der EHF U19 Championship in Skopje weilt, taten sich die Stäfner im kleinen Final in der schwülwarmen Frohberg-Halle schwer. Schon früh lagen die Gastgeber 3:8 im Hintertreffen. Kurz vor der Pause vermochte Christian Jørgensen zwar auf 12:14 zu verkürzen, näher kamen die Gelbschwarzen aber nicht mehr heran. Zu viele hochprozentige Torchancen liessen die Stäfner, welche ohne Linkshänder im rechten Rückraum auskommen mussten, ungenutzt. So beendeten sie ihr Heimturnier auf Platz 4.

Müllers zentrale Rolle

Eine wichtige Rolle in der Offensive und Defensive übernahm Rückraumspieler Mathias Müller. Der 26-jährige Neuzuzug vom HSC Suhr Aarau versuchte Ordnung ins Spiel zu bringen. Sein Können aufblitzen liess auch Christian Jørgensen. Der 20-jährige Däne passt gut ins Tempospiel der Stäfner, fand es nach erst zwei Wochen Training mit dem Team schwierig, die Abstimmung in der Verteidigung zu finden.
«Ich habe viele gute Dinge gesehen», befand Cheftrainer Philip Seitle am Samstagabend. Es stünde ihnen allerdings auch noch einiges an Arbeit bevor. «Für das erste Mal Handball spielen war es aber ganz in Ordnung.»

Im Halbfinal hatten die Stäfner äusserst stark begonnen. Nach einer Viertelstunde lagen sie gegen Schweizer Meister Pfadi Winterthur 12:8 in Front. Bis zur 40. Minute blieben die Gelbschwarzen auf Tuchfühlung, ehe sie gegen die Eulachstäder, welche ohne die rekonvaleszenten Seebuben Pascal Vernier und Roman Sidorowicz, angetreten waren, 25:36 verloren. Den anderen Halbfinal gewann das oberklassige GC Amicitia Zürich gegen den zweiten NLB-Vertreter HSC Kreuzlingen 30:27.

Generali-Cup. Stäfa.
Final: Pfadi Winterthur (QHL) - GC Amicitia Zürich (QHL) 26:18 (13:11)
Spiel um Platz 3: Handball Stäfa (NLB) - HSC Kreuzlingen (NLB) 31:34 (13:16)
Halbfinals: GC Amicitia - Kreuzlingen 30:27 (14:12). Stäfa - Pfadi Winterthur 25:36 (16:18).

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Mathias Müller erzielt in seinem ersten Spiel für Stäfa gegen Pfadi Winterthur fünf Tore. (Foto: André Vernier)

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 Cedric Zimmermann wird unsanft gebremst. (Foto: André Vernier)

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 Christian Vernier setzt gegen Kreuzlingen zum Abschluss an. (Foto: André Vernier)