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Dritter Sieg im dritten Spiel

In der laufenden Saison durften die Zweitliga-Handballer aus Stäfa im dritten Spiel ihren dritten Sieg feiern. Dank einer überzeugenden zweiten Hälfte setzten sie sich auf dem Frohberg gegen den SC Volketswil überzeigend mit 31:19 durch.

Das ungewohnt früh angesetzte Spiel begann für die Stäfner nicht nach Wunsch. Zu Beginn der Partie schlichen sich auf beiden Seiten viele Fehler ein. Die Stäfner wirkten zwar insgesamt etwas frischer, konnten ihre Überlegenheit aber nicht aufs Scoreboard bringen, da sie zu viele gute Abschlussmöglichkeiten ausliessen. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit erarbeitete sich das Heimteam einen kleinen Vorsprung und ging mit 13:10 in die Kabine.

In seiner Pausenansprache ermahnte Trainer Thomas Gschwend, auf das System der 6:0-Abwehr zu vertrauen. Gschwends Plan war es, seine Mannschaft aus einer soliden Deckung heraus ihre Schnelligkeit ausspielen zu lassen und die Gäste aus Volketswil zu überrennen. Im Positionsangriff hingegen sollten die Seebuben ruhiger agieren und Geduld walten lassen.

Dieser Plan erwies sich als äusserst effizient. Die gelb-schwarze Mauer stand beinahe unüberwindbar vor dem heimischen Tor. Ganze zehn Minuten benötigten die Gäste, um zu einem Torerfolg zu kommen. Die Stäfner ihrerseits verwandelten eiskalt und legten in diesen zehn Minuten mit einem 5:0-Lauf den Grundstein zum Erfolg. Nach einer Auszeit fingen sich die Volketswiler zwar wieder etwas, an eine Aufholjagd schienen sie aber nicht mehr zu glauben. Dies auch, weil die Stäfner sich auch von diversen Unterzahlsituationen nicht beeindrucken liessen und insgesamt eine überragende zweite Hälfte zeigten. Am Ende des Spiels gewannen die Seebuben mit 31:19.

Nun freuen sich die Stäfner auf das Cupspiel gegen Meilen am kommenden Wochenende. Dank dem Los im Regional Cup kommt es auf der Allmend in Meilen auch dieses Jahr zum Seederby der beiden gelb-schwarzen Teams. Anpfiff ist um 19:00 Uhr.

Autor: Florian Mörgeli

2021 M2 Reto

Der wieder genesene Stäfner Captain Reto Gollob feiert den Stäfner Sieg.